Anschrift der Einrichtung

Kindergarten St. Theresia
Schloßstraße 6
73492 Rainau
07961 2749
kindergarten-st-theresia(@)web.de

Lage im Satellitenplan

Claudia Beikircher

Ansprechpartnerin / Leiterin: 

Claudia Beikircher

 

 

Anschrift des Trägers

Katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus
Kirchstraße 2
73492 Rainau
07961 6921

Ansprechpartner / Kirchenpfleger:

Werner Steckbauer

Gesetzliche Grundlagen der pädagogischen Arbeit

  • Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden–württembergischen Kindergärten
  • Rottenburger Kindergartenplan von der Diözese Rottenburg - Stuttgart
  • Leitbild für katholische Kindertagesstätten in der Seelsorgeeinheit Neuler – Rainau
  • Konzeption der Einrichtung

Öffnungszeiten

Regelöffnungszeiten:

  • Montag       7.30 – 13.00 Uhr  und  14.00 – 16.30 Uhr
  • Dienstag     7.30 – 13.00 Uhr
  • Mittwoch     7.30 – 13.00 Uhr
  • Donnerstag 7.30 – 13.00 Uhr 
  • Freitag        7.30 – 13.00 Uhr

gesamt: 30 Stunden

Erweiterte Öffnungszeiten:

  • Montag       7.30 – 13.00 Uhr  und  14.00 – 16.30 Uhr
  • Dienstag     7.30 – 15.00 Uhr
  • Mittwoch     7.30 – 15.00 Uhr
  • Donnerstag 7.30 – 15.00 Uhr 
  • Freitag        7.30 – 13.00 Uhr

gesamt: 36 Stunden

Die Einrichtung hat ca. 28 Ferientage im Jahr.

Kosten

Die Kosten orientieren sich an den Landesrichtsätzen des Landes Baden–Württemberg.

Allgemeines

Der Katholische Kindergarten St. Theresia ist eine familienergänzende und -unterstützende Einrichtung. Die Hauptziele der Einrichtung sind die Betreuung, Erziehung und Bildung der ihr anvertrauten Kinder.

Derzeit besuchen Kinder im Alter von 1 Jahr bis zum Schuleintritt die Einrichtung. Die gesamte Arbeit in der Einrichtung orientiert sich am christlichen Menschenbild. Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch von Gott gewollt und geliebt wird. Im Dezember 2009 wurde der Einrichtung zum wiederholten Mal das Gütesiegel „Felix“ für besondere musikalische Leistungen durch den deutschen Sängerbund verliehen.

Bild vom Kind

Lange Zeit ging man davon aus, dass Kindsein eine vorläufige, anfangshaftende, unterentwickelte Form des Menschseins ist. Es gab die Auffassung, Kindsein allein vom Status des Erwachsenen her beurteilen zu können. Das Kind wurde auf Unmündigkeit reduziert. Durch Erziehung sollte es geformt und beeinflusst werden. Die Wissenschaft ging früher davon aus, dass das Kind mit Informationen gefüttert werden muss. Dieses Bild vom Kind ist veraltet und nicht mehr Grundlage für pädagogisches Handeln.

Das humanistische Bild vom Kind hat sich verändert. Dies wird durch wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Hirnforschung und der Entwicklungspsychologie immer wieder bestätigt.  

Das Kind ist Mensch von Beginn an. Es ist Person, Subjekt. Diese Grundannahme hat zur Konsequenz, dass ihm bedingungslose Akzeptanz und Respekt gebührt. Das Kind ist ein Wesen, welches neugierig ist auf die Welt und diese mit seinen Fähigkeiten erkundet. Zusammenhänge erschließt es sich, indem es Dinge, die es interessiert, erforscht und ergründet. Dazu stellt es Fragen, setzt Beobachtetes und Erlebtes zu sich in Beziehung, wägt es in seiner Bedeutung für sich ab und bildet bereits erste Urteile. Das Kind verfügt über eine unverstellte Offenheit gegenüber den Vorgängen des Lebens und hat eine lebendige Vorstellungskraft. Das Kind setzt sich spielerisch und schöpferisch mit seiner Welt auseinander und wählt selbst aus, was es gerade betrifft. Es sucht sich seine Bezugspersonen. Das Kind braucht Nähe von Erziehenden, Anregung, Unterstützung, Abgrenzung im Erleben anderer Meinungen und Empfindungen, Widerstand und Konfrontation. Die Entfaltung und Entwicklung seiner Individual- und Sozialnatur geschieht nur im Austausch mit anderen, vor allem im gemeinsamen Wachsen mit Gleichaltrigen.

„Die Grundaussage des christlichen Menschenbildes lautet: Der Mensch besitzt eine elementare Würde. Sie resultiert nicht aus einer Zuschreibung durch den Menschen selbst, sondern gründet in seinem Geschaffensein durch Gott, in dessen Beziehungs- und Heilsangebot.“ [1]

„Der Mensch ist von Gott gewollt – auch wenn dies in seinem persönlichen Leben nicht immer spürbar sein mag -, mit besonderen Eigenschaften und Fähigkeiten, mit einem hohen Grad an Freiheit und Selbstbestimmung ausgestattet, aber auch mit Verantwortung sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber. Zur Entfaltung dieser Begabungen und damit zur Realisierung seiner selbst ist er auf die Beziehung zu Mitmenschen angewiesen. Er soll souverän und doch ausgerichtet nach dem Willen Gottes, also in Respekt vor der Schöpfung, besonders vor dem menschlichen Leben, die Geschichte dieser Welt gestalten.“[2] „Je mehr der Mensch davon überzeugt ist, dass Gott existiert und ihm seine Beziehung und seinen Beistand anbietet, desto stärker wird sein Leben von Hoffnung, Verantwortungsbewusstsein und einer engagierten Zuwendung zum Mitmenschen und zur Umwelt geprägt sein.“[3] Diese zentralen Aussagen eines christlichen Menschenbildes sind Anhaltspunkt und Maßstab für den konkreten Umgang miteinander. „Sie bilden den Ausgangspunkt auch für die erzieherische Arbeit mit Kindern in katholischen Tageseinrichtungen. Die zentrale Glaubensaussage, dass Gott als Kind in die Welt gekommen ist, und die einzigartige Aufwertung, die das Kind in der Botschaft Jesu erfahren hat, indem er es in die Mitte der Jünger stellte und zum maßgeblichen Vorbild für die rechte Haltung, vor allem für die vertrauensvolle Offenheit Gott gegenüber bestimmt, geben dem Kind im christlichen Verständnis einen besonderen Stellenwert.“ [4] Das veränderte humanistische Bild vom Kind und das christliche Menschenbild sind Grundlage für unsere gesamte pädagogische Arbeit.

[1] Lebensräume erschließen, Überlegungen zur Religiösen Erziehung im Elementarbereich, KTK Bundesverband e. V., Oktober 2008

[2] Lebensräume erschließen, Überlegungen zur Religiösen Erziehung im Elementarbereich, KTK Bundesverband e. V., Oktober 2008

[3] Lebensräume erschließen, Überlegungen zur Religiösen Erziehung im Elementarbereich, KTK Bundesverband e. V., Oktober 2008

[4] Lebensräume erschließen, Überlegungen zur Religiösen Erziehung im Elementarbereich, KTK Bundesverband e. V., Oktober 2008

Pädagogische Grundausrichtung

Betreuung, Erziehung und Bildung sind die drei Hauptaufgaben in der täglichen Arbeit im Kindergarten. Sie bezeichnen unterschiedliche Aspekte des pädagogischen Geschehens. Aufgrund der veränderten Lebensbedingungen in Gesellschaft, Beruf und Familie haben wir die pädagogische Arbeit im Kindergarten diesen Anforderungen angepasst. Jedes Kind und jede Familie hat unterschiedliche Stärken, Bedürfnisse und von allgemein gültigen Voraussetzungen beim Eintritt in die Einrichtung ist nicht mehr auszugehen. Daher ist es notwendig ein immer mehr und mehr individuelles Lernen zu ermöglichen. Deshalb orientieren sich die pädagogischen Fachkräfte im Katholischen Kindergarten St. Theresia an den Grundsätzen und Aspekten der offenen Arbeit.

Zu diesen Grundsätzen gehört die Nichtaussonderung. Es geht darum, ein Haus für alle Kinder zu sein, egal welcher Religion, Nationalität oder Herkunft es angehört. Die Mitarbeiterinnen haben immer die Chancengleichheit vor Augen, was bedeutet, dass wir jedem Menschen unsere volle Unterstützung für individuelle Entwicklungsmöglichkeiten anbieten.

Im offenen Kindergarten begegnen wir Kindern und Erwachsenen mit der Grundhaltung, die nach Ressourcen sucht und diese stärkt. Wir richten unseren Blick gezielt auf die Entwicklungsmöglichkeiten und Voraussetzungen, die ein Mensch mitbringt.“ [5]

Die pädagogischen Fachkräfte bilden ein Team. Dieses Team macht es sich zur Aufgabe, sich auf einen lebenslangen Lernprozess einzulassen und das eigene Handeln selbstständig und im Team ständig zu reflektieren.

Das auffälligste Merkmal eines offenen Kindergartens sind die veränderten Räume. Jeder Bereich kommt im Haus nur einmal vor, und wir beziehen alle Räumlichkeiten im ganzen Haus mit ein. Bei der Ausgestaltung der Räume und dem Materialangebot achten wir auf Klarheit, Überschaubarkeit und Eindeutigkeit. Der Raum und das Material sollen das Kind zum selbstständigen Spiel anregen und es soll die Möglichkeit haben, erhaltene Impulse weiterzuführen und zu vertiefen. Z. B. werden im Rollenspielbereich Erlebnisse aus dem Familienalltag gespielt. Durch die Strukturen im Haus ergeben sich zeitweise auch erwachsenen freie Zonen, in denen das Kind selbstverantwortlich seinen eigenen Ideen nachgeht.

Im offenen Kindergarten gibt es eine klare Zeitstruktur. Dies ist auch wichtig zur Orientierung für das Kind.

[5] Eine Rahmenkonzeption für die offene Arbeit, leben-erleben-verstehen, hrsg. Pädagogischer Qualitätszirkel Stadt Gengenbach

Kinder

Für die Mitarbeiterinnen ist es sehr wichtig, dass die Kinder gerne in den Kindergarten kommen und sich dort wohl und geborgen fühlen. Denn nur dort, wo sich das Kind wohl fühlt, kann es auch gut lernen. Der Kindergarten bietet dem Kind die Möglichkeit, sich mit realen Lebenssituationen aus dem Alltag auseinander zu setzen. Daher ist es für die Fachkräfte von großer Bedeutung, dass die Kinder selbst mitbestimmen dürfen. Im Kindergarten erhält das Kind ausreichend Freiräume und Orientierung. Dem Kind muss die Chance eröffnet werden, primäre Lebenserfahrungen durch eigenes Tun selbst zu sammeln. Um in der Lage zu sein, sich seine Umwelt anzueignen und zu meistern, muss das Kind Ichkompetenz (Fähigkeit zur Selbstwahrnehmung, Frustrationstoleranz, Einfühlungsvermögen und Selbstvertrauen), Sozialkompetenz (Rücksichtnahme und die Toleranz gegenüber Anderen sowie soziale Stabilität) und Sachkompetenz (Sinneserfahrungen, Umgang mit Materialien, Sprachkompetenz, Wissensaneignung) entwickeln.

Kinder brauchen Erlebniseindrücke, die ihre Neugierde wecken, die anregend sind und ihre Phantasie herausfordern. Diese Bereiche müssen vielfältige Spielmöglichkeiten zulassen und Kinder ganzheitlich fordern und fördern im Sinne der Einheit von Kopf, Herz und Hand. Es soll sich zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit entwickeln. Die Grundlage des pädagogischen Handelns bildet eine genaue Beobachtung und die Dokumentation von Entwicklungsschritten im Portfolio.

Aufnahme von Kindern

In der Einrichtung werden Kinder ab dem ersten Lebensjahr aufgenommen. Die Aufnahme des Kindes in den Kindergarten auch intensiv vorbereitet. Es finden mehrere Gespräche zwischen den Mitarbeiterinnen und den Eltern statt. Kommt das Kind dann in die Einrichtung, wird es langsam eingewöhnt. Dazu orientieren wir uns an dem Berliner Eingewöhnungsmodell. Wichtig ist, dass das Kind zu einer Erzieherin eine intensive Bindung eingeht. „Nur Kinder, die der Geborgenheit und des Schutzes mindestens einer Bezugsperson sicher sind, können voller Neugier und Selbstvertrauen die Welt erkunden.“ [6]

[6] Erziehung, Bildung und Betreuung für die Jüngsten, Handreichung zur Aufnahme von Kindern unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen, hrsg. Landesverband Katholischer Kindertagesstätten Diözese Rottenburg-Stuttgart e. V., November 2008

Beobachtung und Dokumentation

Um die Persönlichkeit eines Kindes zu erfassen, müssen die Pädagoginnen die Kinder kennenlernen. Dies geschieht durch Beobachtung. Unter Beobachten verstehen wir eine aufmerksame, konzentrierte und planmäßige Wahrnehmung mit dem Ziel, Informationen über das Verhalten, den Entwicklungsstand, Stärken und Schwächen des Kindes zu erhalten. Dies bedeutet, die Erzieherin nimmt den Alltag des Kindes aufmerksam wahr und lässt sich auf das ein, was das Kind tut und möglicherweise denkt. Sie versucht all das zu erfassen, was die Aufmerksamkeit des Kindes erregt. Beobachtung dient also als Werkzeug zu einer systematischen Erforschung der individuellen und sozialen Ressourcen eines jeden Kindes. Kinder beobachten heißt, ihnen mit Aufmerksamkeit, Achtung und Wertschätzung zu begegnen.

Dies geschieht in kleinen Zeitabschnitten, in denen sich die Erzieherin aus dem allgemeinen Gruppengeschehen zurückzieht und aufmerksam einzelne oder mehrere Kinder bei ihrer Tätigkeit zusieht, dies auf sich wirken lässt und schriftlich festhält. Es ereignet sich auch spontan, wenn etwas im alltäglichen Ablauf die Aufmerksamkeit der Erzieherin auf sich zieht und sie auf das neugierig wird, was sich gerade abspielt. Die Bilder, die von einem Kind durch das Beobachten entstehen, sind nicht fixiert, sondern verändern sich entsprechend der immer wieder neuen Erfahrungen.

Die Ergebnisse der Beobachtungen werden in einem Bildungsbericht für das einzelne Kind festgehalten. Diese sind Bestandteil eines Portfolios, welches für jedes Kind in der Kindertagesstätte angelegt und geführt wird. „Ein Portfolio ist eine Zusammenstellung von Dokumenten, die im Laufe der Zeit verschiedene Aspekte der Entfaltung und Entwicklung eines Kindes aufzeigen.“ [7]

Es dient also dazu, über die Zeit des Besuches der Einrichtung all das zu sammeln, zu dokumentieren, zu berichten und zu beschreiben, was für den Bildungs- und Entwicklungsprozess des Kindes bemerkenswert ist und welche Anregungen sich daraus für weitere Bildungsprozesse ergeben.

Erzieherin und Eltern sind gemeinsam für das Entwickeln und Pflegen des Portfolios verantwortlich.

[7] Das Portfolio Buch, Cathy Grace und Elizabeth F. Shores, Verlag an der Ruhr 2005

Freispiel

Den größten Teil der Zeit nimmt das sogenannte Freispiel ein. Während der Freispielzeit kann das Kind die Tätigkeit und das Material frei wählen, es entscheidet, ob es alleine oder mit einem frei gewählten Partner oder mit einer Gruppe spielt. Auch die Entscheidung über Ort und Dauer des Spiels liegt beim Kind. Dabei kann es innerhalb des festgesteckten Rahmens eigenen Bedürfnissen nachgehen und Erfahrungszuwachs und Selbsterfüllung erleben.

Während des Freispiels stehen den Kindern verschiedene Lernbereiche zur Verfügung:

  • Rollenspielbereich mit Puppenecke, Lagerbauecke und Verkleidungsecke
  • Puzzel- und Regelspielbereich
  • Baubereich mit Bauklötzen, Tieren, Tüchern und Fahrzeugen
  • Kreativbereich mit Farben, Scheren, Klebstoffen, Papier, Knete, Ton, unterschiedlichen Materialien wie Stoff, Leder und Staffeleien
  • Bereich für Konstruktionsmaterial wie beispielsweise Lego
  • Außenspielbereich mit Sandkasten, Bachlauf, Höhlen usw.
  • Werkbank im Außengelände
  • Lernwerkstatt
  • Küche mit Vespertisch/Essplatz mit Geschirr und Getränken
  • Raum für Stille
  • Schlafraum

Projektarbeit

Die Projektarbeit mit Kindern bedeutet, eine Gruppe Lernender bearbeitet ein Gebiet. Sie planen die Arbeiten selbst und führen diese auch aus. In den Projekten findet Lernen durch Tun statt, das auf einem grundlegenden Verständnis von Demokratie basiert. Bei der Arbeit in den Projektgruppen findet ganzheitliches Lernen statt.

Wir haben uns für die Projektarbeit entschieden, weil…

  • wir am Interesse des Kindes ansetzen.
  • sich die Themen am Alltag des Kindes orientieren.
  • die Projektgruppe am Thema interessiert ist.
  • die Planung mit den Kindern gemeinsam erfolgt.
  • die Freude am Lernen im Mittelpunkt steht.
  • in der Projektgruppe eine Vertrautheit entsteht.
  • die Projektgruppe gemeinsam nach Lösungen sucht.

Geplante Lerneinheiten

Geplante Lerneinheiten werden von den Fachkräften vorbereitet und mit einer Kleingruppe oder einem einzelnen Kind durchgeführt.

Eltern

Die Familie ist die erste und wichtigste Lebenswelt des Kindes. Die Familie bildet den Rahmen für die gesamte Entwicklung eines Kindes. Wir gehen davon aus, dass Eltern ihre Verantwortung für ihr Kind ernst nehmen. Daher werden sie von den Fachkräften als Experten für die Erziehung ihres Kinder anerkannt und wertgeschätzt.

Mit Aufnahme ihres Kindes in den Kindergarten erweitert sich das Lern- und Lebensumfeld des Kindes. Das Kind macht neue und wichtige Erfahrungen, und es erlebt neue Beziehungen. Der Kindergarten ist eine familienergänzende Einrichtung und fördert, ergänzt und unterstützt die familiäre Erziehungs- und Bildungsarbeit. Daher ist der Aufbau einer tragfähigen Erziehungspartnerschaft zwischen dem Elternhaus und den Pädagoginnen unabdingbar und ein wesentliches Element für eine gelingende Kooperation. Daher ist es für uns wichtig, dass sich die Eltern in der Einrichtung wohl fühlen. Deshalb pflegen wir einen offenen und vertrauensvollen Umgang. Die Eltern sollen teilhaben am Entwicklungsprozess ihres Kindes.

Im Katholischen Kindergarten St. Theresia gibt es vielfältige Formen der Zusammenarbeit zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Eltern.

Dies geschieht durch:

  • Aufnahmegespräch
  • Entwicklungsgespräche und Elterngespräch
  • Tür- und Angelgespräche
  • Hospitationen und Hausbesuche
  • Schriftliche Informationen wie Kalenderblatt, Elternbriefe usw.
  • Elternfragebogen
  • Telefonate
  • Elternabende und Informationsveranstaltungen
  • Feste und Gottesdienste
  • Kinderbedarfsbörse
  • Wahl eines Elternbeirats

Mitarbeiterinnen

Im Katholischen Kindergarten St. Theresia engagieren sich Menschen haupt- und ehrenamtlich. Sie übernehmen Verantwortung für die ihnen anvertrauten Menschen. Die christliche Grundhaltung und das Leitbild sind die Basis für ihr Handeln. „Katholische Kindertageseinrichtungen verstehen sich auch als Gemeinschaft, die Einzelne trägt. Diese Überzeugung findet ihren Ausdruck in der Dienstgemeinschaft innerhalb der Einrichtung. Die Hauptverantwortung für die Kindertageseinrichtung obliegt dabei dem Träger.“ [8]

Die Leitung der Einrichtung ist in Absprache mit dem Träger für alle organisatorischen, konzeptionellen und pädagogischen Belange verantwortlich. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen sind von allergrößter Bedeutung für die Arbeit im Kindergarten. Mit ihren Stärken und Fähigkeiten bringen sie sich in der Einrichtung ein und entfalten diese zum Wohle der ihnen anvertrauten Menschen.

In der Einrichtung arbeiten pädagogische Fachkräfte zu insgesamt 480%.  

 

Claudia Beikircher
Fachwirtin für Organisation und Führung im Bereich Sozialwesen, Erzieherin, Einrichtungsleiterin

Fortbildungsschwerpunkte:

  • Einführung des Diözesanen Qualitätsmanagementkonzepts
  • Signale von Kindern verstehen
  • Sprachbildung und Sprachförderung
  • Kooperation mit Eltern, Schulen und Institutionen
  • Kinder unter drei Jahren in Kindertageseinrichtungen
  • Aufsichtspflicht und Sicherheit in Kindertagesstätten
  • Planung und Gestaltung von Projekten
  • Führen und Leiten mit Werten
  • Alltag mit Kindern vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt gestalten
  • EMIL Emotionen regulieren lernen



Heidi Stuber

Kinderpflegerin

Fortbildungsschwerpunkte:

  • Einführung des Diözesanen Qualitätsmanagementkonzepts
  • Lernwerkstätten und Forscherräume
  • Kirchen entdecken – Kultur- und Glaubensgut weitergeben
  • Kunstwerkstatt im Kindergarten
  • Feinfühligkeit im Umgang mit Krippenkindern
  • Hand in Hand mit Kindern unter drei Jahren
  • Sinnesförderung im Wald  



Katharina Tille

Erzieherin

Fortbildungsschwerpunkte:

  • Konfliktmanagement mit Kindern
  • Kuno Bellers Entwicklungstabelle
  • Alltag mit Kindern vom ersten Lebenjahr bis zum Schuleintritt gestalten
  • Erziehungspartnerschaft gestalten



Rosemarie Mayer
Erzieherin

Fortbildungsschwerpunkte:

  • Einführung des Diözesanen Qualitätsmanagementkonzepts
  • Lernwerkstätten und Forscherräume
  • Mit Farben die Welt der Naturwissenschaften entdecken
  • Das Erleben der Welt mit allen Sinnen
  • Glaube und Spiritualität mit Kindern leben
  • Planung und Gestaltung von Projekten
  • Feinfühligkeit im Umgang mit Krippenkindern
  • EMIL Emotionen regulieren lernen



Leonie Neuffer

Erzieherin

Fortbildungsschwerpunkte:

  • Chancen und Vorzüge des offenen Konzepts
  • Planung und Gestaltung von Projekten
  • Erziehungspartnerschaft mit Eltern gestalten
  • Dokumentieren mit Bildungs- und Lerngeschichten
  • Emotionale Entwicklung bei Kindern unter drei Jahren
  • Alltag mit Kindern vom ersten Lebensjahr bis zum Schuleintritt gestalten


Simone Schmid
Erzieherin

Fortbildungsschwerpunkte:

  • Einführung des Diözesanen Qualitätsmanagementkonzepts
  • Auffälliges Verhalten als Botschaft
  • Erziehungspartnerschaften mit Eltern gestalten
  • EMIL Emotionen regulieren lernen



Zusätzlich arbeitet eine pädagogische Fachkraft für Sprachförderung und Krankheitsvertretung in der Einrichtung.
 



Sabine Galvano

Erzieherin

Fortbildungsschwerpunkte:

  • Rhythmik und Tanz für Kinder
  • Forschen mit Wasser, Luft und Farben


[8] Qualitätsprofil der Katholischen Kindergärten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, hrsg. Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder – Bundesverband e. V., Dezember 2010

Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit ist für die Mitarbeiterinnen Beziehungsarbeit. Diese geschieht sowohl nach außen wie nach innen. Das bedeutet für die Einrichtung Transparenz nach außen für die Fachöffentlichkeit sowie die allgemeine Öffentlichkeit, aber auch die Transparenz nach innen gegenüber der Kernöffentlichkeit und der internen Öffentlichkeit wie beispielsweise dem Team.

Dies geschieht durch:

  • Regelmäßige Teamsitzungen
  • Mitarbeitergespräche
  • Mitwirkung bei Festen in Kirche und Gemeinde
  • Presseberichte
  • Tag der offenen Tür
  • Feste für die Öffentlichkeit
  • Kooperation mit Grundschule, Förderstellen, Jugendamt und Vereinen

Qualitätsmanagement

Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung bedeutet die Einführung von Maßnahmen zur Aufrechterhaltung, Entwicklung und Verbesserung der Qualität, die auf allen Ebenen der Einrichtung und der Trägerschaft systematisch und zielgerichtet geplant, durchgeführt, überprüft und gegebenenfalls verbessert wird. Die Möglichkeit, Veränderungsprozesse zu steuern, sichert langfristig die Qualität der Arbeit und wird als Chance für die Einrichtung verstanden.

Im März 2012 erhielten die Mitarbeiterinnen und die Trägervertreter ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an der Einführung des Diözesanen Qualitätsmanagementkonzepts. Es wurden grundlegende Elemente eines Qualitätsmanagementsystems auf der Basis der DIN EN ISO 9001 : 2008 und dem Qualitätsprofil für Katholische Kindergärten in der Diözese Rottenburg-Stuttgart eingeführt.

Beschwerdemanagement

Eine Beschwerde ist Ausdruck von Unzufriedenheit mit einem Vorkommnis oder einem Zustand in der Kindertageseinrichtung. Beschwerdemanagement ist die systematische Auswertung von Beschwerden sowie die strukturierte Weiterbearbeitung von Beschwerden. Beschwerden sind wichtige Hinweise, die darüber Auskunft geben können, wo Schwachstellen oder Fehlerhäufungen in einer Tageseinrichtung für Kinder vorhanden sind. Über das Beschwerdemanagement findet eine angemessene Behandlung von Unzufriedenheiten statt.

Die Eltern und die Kooperationspartner haben die Möglichkeit ihre Beschwerden schriftlich (Umfragen, Fragebögen, Beschwerdekarten), mündlich (Gespräche, Elternabende) oder über den Elternbeirat zu äußern. Mit den Kindern finden regelmäßig Gespräche statt, bei denen sie ihre Beschwerden einbringen können.

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