Streunerkatzen
Wie in jeder anderen Region sind sie auch bei uns zu finden: Streunerkatzen. Freilebende Katzen. Katzen, die ausgesetzt oder verlassen wurden; Katzen, die verwildert sind; Katzen, die sogleich in Freiheit geboren wurden oder einfach nur Katzen, von denen niemand so richtig weiß, wo sie denn hingehören oder bei denen nur Mutmaßungen über den
Besitzer angestellt werden können.
Diese Katzen leben von dem natürlichen Futter (Mäuse, Abfälle usw.), das die Natur für sie bereithält. Derartige frei lebende Tiere sollen demzufolge dort belassen werden, wo sie natürlicherweise leben. Katzen sind neugierig und schauen sich gerne einmal in der Umgebung um. Schon das Anfüttern fremder Katzen im eigenen Garten, auf der Terrasse, an der Hintertür oder schlimmstenfalls sogar in der eigenen Küche kann ein Problem werden.
Warum sollte man keine fremden Katzen füttern?
1. Wer eine herrenlose Katze füttert, dem fällt automatisch die Verantwortung für diese herrenlose Katze zu, mit allen Pflichten. Sie sind also für die Versorgung mit Futter, Kastration, andere Tierarztkosten usw. verantwortlich. Überlegen Sie sich gut, ob Sie sich das leisten können und möchten.
2. Durch eine Katzenfütterung von Privatpersonen werden immer mehr Katzen angelockt. Oft auch Katzen aus der Nachbarschaft, die keine Hilfe benötigen. Nur durch genaue Beobachtung kann man frei lebende Katzen von einem Freigänger mit einem Zuhause unterscheiden.
3. Bereitstehendes Futter und Futterreste locken Schädlinge, wie Ratten, Füchse, Waschbären und Marder an, die vor allem in Wohngebieten große Schäden anrichten können.
Aus fehlgeleiteter Tierliebe haben viele Menschen Mitleid mit den Katzen. Aber mit dem Füttern tun sie den Katzen keinen Gefallen, im Gegenteil: Mit der Fütterung sorgen sie letztendlich nur für die weitere Verwilderung der Katzen, für deren Vermehrung und damit für mehr Katzen, die im Elend auf der Straße leben müssen.
Wichtig ist es deshalb, die Katzenpopulation in Grenzen zu halten, denn aus mehr herrenlosen Tieren werden auch mehr hungrige und kranke Tiere, die es zu versorgen gilt.