Umlegung "Gewerbegebiet Dalkingen-Süd, 1. Erweiterung"

Umlegung "Gewerbegebiet Dalkingen-Süd, 1. Erweiterung"   

  Gemeinde      Rainau Gemarkung   Dalkingen  
Bekanntmachung über die
Unanfechtbarkeit und das Inkrafttreten des Plans zur 1. Vorwegnahme der Entscheidung nach § 72 BauGB  
Der Plan zur 1. Vorwegnahme der Entscheidung für das Umlegungsgebiet “Gewerbegebiet Dalkingen Süd, 1. Erweiterung“, bestehend aus dem Verzeichnis zur 1. Vorwegnahme der Entscheidung und der Karte zur 1. Vorwegnahme der Entscheidung, der durch Beschluss des Umlegungsausschusses vom 23.07.2020 aufgestellt wurde, ist am 29.09.2020 für folgende Flurstücke der Gemarkung Dalkingen
 
Flurstück 3658 und Flurstück 3737
 
unanfechtbar geworden.
 
Der Plan zur 1. Vorwegnahme der Entscheidung tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft.
 
Mit dieser Bekanntmachung wird gemäß § 72 Abs. 1 des Baugesetzbuch (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 3. November 2017 (BGBl. I S. 3634), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 8. August 2020 (BGBl. I S. 1728) geändert worden ist, der bisherige Rechtszustand durch den im Plan zur 1. Vorwegnahme der Entscheidung vorgesehenen neuen Rechtszustand ersetzt. Diese Bekanntmachung schließt die Einweisung der neuen Eigentümer in den Besitz der zugeteilten Flurstücke ein.
 
Rechtsbehelfsbelehrung Gegen diese Bekanntmachung kann gemäß § 217 BauGB binnen sechs Wochen, vom Tage dieser Bekanntmachung angerechnet, schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Gemeinde Rainau, Schloßberg 12, 73492 Rainau, Antrag auf gerichtliche Entscheidung gestellt werden. Über den Antrag entscheidet das Landgericht Stuttgart, Kammer für Baulandsachen, in Stuttgart.
 
Der Antrag muss den Verwaltungsakt bezeichnen, gegen den er sich richtet. Er soll die Erklärung, inwieweit die Bekanntmachung der Unanfechtbarkeit angefochten wird, und einen bestimmten Antrag enthalten. Er soll die Gründe sowie Tatsachen und Beweismittel angeben, die zur Rechtfertigung des Antrags dienen.
 
Der Antrag auf gerichtliche Entscheidung hat gemäß § 224 BauGB keine aufschiebende Wirkung. Um sie herzustellen, bedürfte es eines Antrags gemäß § 80 Abs. 5 der Verwaltungsgerichtsordnung.
 
Hinweis:
Es wird darauf hingewiesen, dass der Antrag auf gerichtliche Entscheidung ohne Rechtsanwalt gestellt werden kann, dass aber für die weiteren prozessualen Erklärungen in der Hauptsache der Antragsteller sich eines vertretungsberechtigten Rechtsanwalts bedienen muss                         (§ 222 Abs. 3 S. 2 BauGB).
 
Rainau, 09.10.2020
 
Christoph Konle
Bürgermeister
und Vorsitzender des Umlegungsausschusses

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