Klimaschutzkonzept

Rainau hat sich schon vor einiger Zeit auf den Weg gemacht, um in Sachen Energieversorgung und Klimaschutz zum Leuchtturm zu werden. Hierzu werden die Vorteile einer ländlichen Kommune bei der Versorgung mit Erneuerbaren Energien mit modernen zukunftsträchtigen Technologien und einem zunehmenden Handlungsbewusstsein in der Bevölkerung kombiniert.

Wie wichtig dabei die privaten Haushalte und damit alle Bürgerinnen und Bürger sind, belegen auch die ersten Ergebnisse der Energie- und CO2-Bilanz für Rainau. Damit es in Sachen Klimaschutz vorrangeht, sind zum Beispiel folgende Fragestellungen zu beantworten:

  • Wie kann das Thema Klimaschutz in die Breite getragen werden, damit ein bewusster und „klimagerechter“ Umgang mit Energie, Ressourcen und der Umwelt selbstverständlich wird?
     
  • Wie kann im Alltag Energie eingespart und/oder wie können CO2-Emissionen merklich reduziert werden?
     
  • Wo und wie sollten/können erneuerbare Energien eingesetzt werden, um den Energiebedarf dezentral abzudecken?
     
  • Wie lassen sich verkehrsbedingt CO2-Emissionen reduzieren?  

Die Antworten auf diese Fragen fallen in jeder Gemeinde anders aus. Wer könnte diese daher besser beantworten als die Menschen, die in der Gemeinde wohnen?

Deshalb setzen wir auf Ihre Mithilfe!

Wenn Sie Ideen zu Maßnahmen haben oder Lösungen in Ihrem Umfeld kennen, die auch für andere interessant sind, dann nutzen Sie bitte die Möglichkeit und füllen diesen Meldebogen aus
oder schreiben uns unter klimaschutz(@)rainau.de.

Dabei muss es sich nicht um umfassende und teure Projekte handeln. Auch einfache Ideen sind willkommen, denn beim Klimaschutz ist jeder Schritt wichtig!

Meldebogen zum Klimaschutz

Fragebogen zum Download

Das Projekt

 

Ziel und Motivation des Integrierten Klimaschutzkonzepts

Die gravierenden Folgen des Klimawandels zeigen sich - weltweit, aber auch hierzulande - auf kommunaler Ebene. Längst findet die Energiewende nicht mehr übergeordnet, sondern vielmehr ganz konkret in den Kommunen statt. Um heutigen und kommenden Generationen ein energieeffizientes, emissionsgemindertes und dezentral versorgtes Gemeinwesen und damit dauerhaft Lebensqualität zu bieten, müssen Kommunen reagieren.

Ein Instrument zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele ist das Integrierte Klimaschutzkonzept auf Basis der BMU-Klimaschutzinitiative. Hierbei können die Kommunen nicht nur von vielseitigen CO2-Einsparmöglichkeiten, sondern zusätzlich von vielen Fördermöglichkeiten profitieren.

Ziel sind konkrete, gemeinschaftlich getragene Projekte zur Verbrauchs- und Emissionsreduzierung, die die individuellen Rahmenbedingungen im Gebiet der Gemeinde berücksichtigen. Zentrales Element bildet die konsequente Einbindung vorhandener Kompetenzen und bürgerschaftlichen Engagements vor Ort. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bürgerinnen und Bürger sowie die jeweiligen lokalen Akteure.

Klimaschutz ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Dementsprechend soll in Zusammenarbeit der Kommunen sowie deren Akteure ein „Leitbild Energiezukunft“ erarbeitet werden. Dabei steht der Dialog zur Bürgerschaft und sämtlichen Akteuren im Vordergrund. Konkrete Anregungen, Ideen und Vorschläge aus dem Bürgerbeteiligungsprozess bilden den Grundstein für die Ableitung gemeinsam formulierter Maßnahmen und den Inhalt des Leitbildes.

Rahmenbedingungen

Nationale Klimaschutzinitiative:

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

  • Vorhabentitel:
    „Smart Village Rainau – Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Rainau“
     
  • Zuwendungsempfänger:
    Gemeinde Rainau, Schloßberg 12, 73492 Rainau
     
  • Laufzeit:
    01.02.2016 – 31.05.2017
     
  • Projektpartner:
    EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Adolf-Pirrung-Str. 7, 88400 Biberach
     
  • Förderer:
    Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)

Bilanzergebnisse

Energie- und CO2-Bilanz

Im Folgenden sind einige wesentliche und bisher noch vorläufige Ergebnisse der Energie- und Treibhausgasbilanz für die Gemeinde Rainau dargestellt. Die Auswertung erfolgte mittels des vom Land Baden-Württemberg zur Verfügung gestellten Bilanzierungswerkzeugs BiCO2-BW und bezieht sich auf das Jahr 2013.

Bei den Emissionen ermittelt das Werkzeug eine sogenannte Territorialbilanz. Es werden also die Emissionen ermittelt, die auf dem Gemeindegebiet entstehen. Einzige Ausnahme ist der Stromverbrauch, hier wird zur Bestimmung der Emissionen der Verbrauch in der Kommune mit dem Emissionsfaktor des deutschen Strommixes multipliziert.

Endenergiebilanz für Rainau
Treibhausgasbilanz in Rainau (BiCO2-BW)

Klimaschutzkonzept zum Download

Das komplette Klimaschutzkonzept umfasst 182 Seiten und wird

hier zum Download als PDF-Datei ca. 7 MB angeboten.

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