Pfarrkirche St. Martin (kath.)

Pfarrkirche St. Martin
Pfarrkirche St. Martin

Die Pfarrkirche St. Martin wurde 1733 von Arnold F. Prahl erbaut, der Turm befindet sich an der Nordseite des mehreckigen Chores. Die Innenausstattung vornehm klassizistisch, insbesondere die Kanzel, das Chorgestühl und die Orgel.

Ein besonderer Schmuck der Kirche sind die spätgotischen, holzgeschnitzten Figuren der hl. Nikolaus und Sebastian an der Südwand.

Altarblatt des barocken Hauptaltars mit dem Kirchenpatron. Vor dem linken Seitenaltar barocke Strahlenkranzmadonna auf der Mondsichel.

Lage im Satellitenplan

Altar Friedhofskapelle

Wappen an Wappen, überwiegend mit Symbolen aus der Landwirtschaft, so präsentieren sich die beiden Längswände der Friedhofskapelle in Schwabsberg. Wappen und Baugeschichte der 1901 im neuromanischen Stil erbauten und unverfälscht erhaltenen Kapelle. Als Baustoff wurde ein graubrauner Werkstein verwendet, der am häufigsten in Wasseralfingen (beide grossen Kirchen) auftritt. Dort nannte man den Stein auch "Dopferstein".

Das Rathaus

Rathaus
Rathaus

In Schwabsberg hatte sich schon von alters her ein "Straßen-Wirtshaus" etabliert, die "Lammwirtschaft", das heutige Rathaus. Schon 1485 ist ein Georg Müller als Wirt erwähnt, später ein Claus Schmid. Das jetzige Gebäude wurde im Jahre 1652 erbaut, die Jahreszahl ist im Portal eingemeisselt. Der alte, grosse Wirtshauskeller besteht aus zwei verschiedenen Gewölben, die nach rein vernünftigen Überlegungen so nicht in einem Bauabschnitt gebaut worden sein können. Es dürfte sich um zwei Bauphasen handeln, d.h. 1652 wurde das jetzige Gebäude über dem noch vorhandenen Keller eines Vorgängergebäudes gebaut, nachdem dieser alte Keller vergrössert worden war.

Ob dieses "Alte Lamm" schon eine Pilgerherberge des Mittelalters war, ist aufgrund seines Namens durchaus möglich. 1746 ist es als Strassenwirtshaus auf der Karte des fürstpröbstlichen Stadt- und Landbaumeisters Arnold F. Prahl dargestellt. Dass die jeweiligen Lammwirte überwiegend vom Verkehr auf der Strasse leben mussten, zeigt auch der folgende kommunalpolitisch bedeutsam Vorgang Anfang des 19. Jahrhunderts.

Um die Straßenverhältnisse zu verbessern, wurde 1830 vom Land die erste Ortsumgehung gebaut, nämlich der heutige Mühlberg. Die Wanderer, Reisenden und Fuhrleute kamen nicht mehr an der Lammwirtschaft im Dorf vorbei. Der damalige Lammwirt Johann Ulrich verkaufte deshalb am 28. November 1833 das Gebäude, "samt dem sogenannten Tanzhaus, welches er schon abgebrochen hat" an die Gemeinde. Dieses Tanzhaus, wohl ein einfacher Saal der damaligen Zeit, hatte auf der anderen Seite der alten Landstraße gestanden. Die Gemeinde gab kurzfristig ihre anderweitigen Schulhauspläne auf und richtete im alten Lamm ihre Schule und ein "Ratszimmer" ein.

Johann Ulrich baute 1834 ein neues Lamm, an der neuen Straße, wo es heute noch steht und wo ganz einfach die Erwerbsgrundlage war. 1888 geht die Wirtschaft durch Versteigerung an Balthasar Dolfinger aus Eybach, bei Geislingen. 1953 übernimmt die Familie lgnaz Diemer sen. das "Goldene Lamm".

Noch bis zum Jahre 1963 wurde im "Alten Lamm" Schule gehalten. Schon um das Jahr 1900 reichte aber der eine Schulsaal nicht mehr aus, und an der Stelle des früheren Tanzhauses wurde 1907 eine Schule, jetzt "Alte Schule", gebaut. Erst nach dem Bau der Grund- und Hauptschule am Strütrain, im Jahre 1963, wurden beide Gebäude nicht mehr für Schule genutzt.Das "Alte Lamm", bis 1973 noch mit einer Dienstwohnung des Bürgermeisters und in den 50er Jahren mit Polizeiwache, wird seit 1975 ausschliesslich als Rathaus der Gemeinde Rainau genutzt und wurde stilgerecht ausgebaut und renoviert. Die Alte Schule ist seit 1975 Vereins- und Jugendheim. So erfüllt es an manchen Tagen wieder seine Funktion als "Tanzhaus". Menuette hört man nur noch sehr selten; oft aber Rave und Rock. Das Lehrerwohnhaus, 1934 ebenfalls auf dem Gelände des ehemaligen Tanzhauses gebaut, wurde 1987 zur ersten Arztpraxis in der Gemeinde.

Sehenswürdigkeiten am Limes-Rundwanderweg

Bis heute lässt sich entlang des Wanderweges der Verlauf der Limesmauer deutlich als Schutzwall erkennen. Hier im alten Waldbestand haben sich die Reste gut erhalten. Der Wald bietet im Gegensatz zum landwirtschaftlich genutzten Gebiet den Bodendenkmalen aus vergangenen Zeiten Schutz.

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