Geschichtliches zu Buch

Luftaufnahme Buch
Luftaufnahme Buch

Im Jahre 1287, also vor über 720 Jahren, wurde der Ort Buch erstmals urkundlich erwähnt. Buch und Umgebung befinden sich auf geschichtsträchtigem Boden. Schon vor 2500 Jahren haben in diesem Raum die Kelten gesiedelt. Jahrhunderte später kamen die Römer ins Land. Der alte Ortsteil von Buch ist ein typisches Straßendorf. Die Bebauung vollzog sich in erster Linie links und rechts entlang der Dorfstraße und der Wettegasse. In der Ortsmitte treffen sich Strietbach und Lengenbach. Sie fließen zusammen in den Ahlbach, der in die Jagst mündet.

Buch war in der Ausbauzeit überwiegend mit Buchenwäldern bewaldet. Der Ortsname Buch muss deshalb mit dem Baumnamen in Verbindung gebracht werden. Eine durchgeführte Flurbereinigung und der Bau eines 28 ha großen Stausees im Jagsttal mit dem Erholungsgebiet Buch verwandelte in den 80iger Jahren die Landschaft grundlegend.

Geschichtliches zu Dalkingen

Der heutige Ort Dalkingen ist eine alemannische Dorfgründung und somit vielleicht schon 1600 Jahre alt. Auf der Markung Dalkingen gibt es sogar Siedlungsreste aus der Jungsteinzeit, etwa 5000 Jahre alt und Siedlungsreste aus der Hallstattzeit etwa 2700 Jahre alt. Aus diesen Zeiten, wie auch aus der Zeit der Römischen Besetzung, vor etwa 1850 Jahren, gibt es allerdings keinerlei schriftlichen Quellen und somit praktisch keine genaueren Angaben.Man ist auf die Ausgrabungen der Archäologen und auf deren Deutungen angewiesen. Die zahlreichen römischen Funde, die Grabhügel im "Wagenhardt", einzelne steinzeitliche Funde in der "Steckenhalde" und im "Hohen Baum" und die noch erhaltenen Besonderheiten aus der Alemannenzeit sagen viel über die Vorgeschichte in unserer Gemeinde aus.

Dalkingen
Dalkingen
Dalkingen im Winter
Dalkingen im Winter
Dalkingen Weiler
Dalkingen Weiler

Die ersten Schriftstücke über unseren Raum finden sich in Akten der alten Klöster, so in dem bereits im jahre 764 gegründeten Kloster Ellwangen. Auf eine solches Aktenstück geht auch die erste Erwähnung von Dalkingen um 1136, also vor 850 Jahren zurück. Es handelt sich um die sogenannte Ellwanger Klagschrift, ein Ellwanger Güterverzeichnis über die Schädigung des Kosterguts durch Abt Helmerich. Dieses Schriftstück wurde im Jahre 1929 vom württembergischen Staatsarchivdirektor Karl Otto Müller, rein zufällig entdeckt und zwar als Umschlag zu einer unscheinbaren Rechnung aus dem 15. Jahrhundert. Offensichtlich wurde also im 15. Jahrhundert "Altpapier" (genau gesagt Pergament) recht sinnvoll verwendet,  indem man seinerzeit einen Umschlag daraus hergestellt hat. Allederings hatte der Hersteller des Umschlags das Pergament links und rechts so abgeschnitten, dass es nur zum Teil erhalten ist.

Die Entdeckung des Inhalts aus dem 12. Jahrhundert war also mehr oder weniger zufällig. Für Rainau und damit für Dalkingen wurde der Inhalt des Schriftstücks von Herrn Hubert Häfele, Ellwangen wiederentdeckt bzw. hervorgeholt. Er schreibt 1974 in einem Aufsatz zur Geschichte von Schwabsberg: "Hier beklagt sich um das Jahr 1136 jemand darüber, dass Abt Helmerich, der seitherige Leiter der Abtei Ellwangen, eine Menge von Gütern, Lehen und Abgaben an den umsitzenden Adel verscherbelt hat. So z.B. in Dalkingon zwei Säue mitsamt den Schinken und eine Schenke". Diese Aussage macht deutlich, dass Dalkingen selbst wesentlich älter sein muss, als dieses Schriftstück; denn ein Dorf mit einer Schenke ist ja im Regelfall etwas langsam und organisch Gewachsenes.

Geschichtliches zu Schwabsberg

Schwabsberg liegt auf einem Sporn über dem engen Jagsttal in beherrschender Lage. Im Jahre 1147, also vor über 860 Jahren, wurde der Ort Schwabsberg erstmals urkundlich erwähnt. In keiner anderen geschichtlichen Epoche hat sich Schwabsberg mit seiner Gemarkung so grundlegend verändert wie in den vergangenen sechs Jahrzehnten.

Neue Siedlungen, grundlegende Veränderungen in der Landwirtschaft, Straßen- und Wasserbaumaßnahmen, Flurbereinigung, ein rasanter gesellschaftlicher Wandel, freie Marktwirtschaft mit weltoffenen Märkten, fast unbegrenzte Mobilität, all das hat auch in Schwabsberg tiefe Spuren hinterlassen. Erfreulich ist, dass trotzdem in Schwabsberg und in ganz Rainau die gewachsene Kultur erlebbar geblieben ist.

Schwabsberg
Schwabsberg
Schwabsberg im Winter
Schwabsberg im Winter

Saverwang und Weiler

Weitere Teilorte der Gemeinde sind Saverwang und Weiler.

Luftaufnahme Saverwang
Luftaufnahme Saverwang
Luftaufnahme Weiler
Luftaufnahme Weiler
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