Im Detail

Das Limestor bei Dalkingen ist ein einmaliges Bauwerk an der gesamten Limesstrecke zwischen Rhein und Donau. An dieser Stelle, wo ein wichtiger Verkehrsweg nach Norden den Limes überschreitet, errichteten die Römer zunächst einen einfachen Wachturm und später ein etwa 15 x 15 m großes Torgebäude, dass wohl den Limesdurchgang überwachte.

Dieses Gebäude erhielt im Vorfeld des Besuches des Kaisers Caracallas in Rätien im Jahr 213 n. Chr. einen prunkvollen Vorbau, in Gestalt eines Triumphbogens, mit einer nach Süden orientierten Prunkfassade. Bei den Ausgrabungen wurden zudem Reste einer bronzenen Kaiserstatue gefunden, die heute im Limesmuseum Aalen ausgestellt sind.

Limestor

Die einzig nachgewiesene Toranlage am obergermanisch-rätischen Limes – das Limestor Dalkingen, wurde durch wechselnde Witterungseinflüsse in den vergangenen Jahrzehnten stark beschädigt. Für das ca. 13 x 12 m große Steingebäude mit einer etwa 2,40 m breiten Tordurchfahrt und vorgeblendeter Prachtfassade, wird mit einem beträchtlichen Investitionsvolumen ein 23 m breiter, 21 m langer und 7 – 16 m hoher Glaskubus den dauerhaften Schutz der originalen römischen Bausubstanz gewährleisten.

Die architektonischen Besonderheiten des ehemaligen Limestores wird ein abgehängter Stoffkubus im Verhältnis 1 : 1 wiedergeben. Mit beleuchteten Informationstafeln sowie Vitrinen werden im begehbaren Innenraum die wichtigsten Ausgrabungsfunde am Limestor Dalkingen sowie verkleinerte Nachbauten und Modelle präsentiert.

Lage im Satellitenplan

Schutzhaus für das Limestor Dalkingen

Im Jahr 2010 wurde das Schutzhaus für das Limestor errichtet.

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